Mittlerer Bayerischer Wald
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Pfahl
Früher war der Pfahl bei der Bevölkerung als „Hexenfelsen“ gefürchtet, heute bringt der weiße, zerklüftete Felsen die Besucher zum Staunen. Der Quarzfelsen zieht sich kilometerlang durch den Bayerischen Wald und den Oberpfälzer Wald und erreicht in Weißenstein bei Regen einen seiner höchsten Punkte. Eine der bedeutendsten Burganlagen in Ostbayern thront auf rund 750 Meter Höhe direkt auf dem zerklüfteten, weißen Quarzfelsen: die Burgruine Weißenstein. Einst bot die mächtige Trutzburg Land und Leuten Schutz und diente als Ministerialsitz. Schon von weitem sind noch heute die Mauern der Burg zu sehen. Nicht umsonst gehört der Pfahl zu den wichtigsten geologischen Naturdenkmälern Bayerns, nicht umsonst hat die Stadt das Felsengebiet um die Burgruine Weißenstein als Naturschutzgebiet ausgewiesen.
Der Pfahl sowie die Wälder rings um den Felsen sind Lebensräume für seltene Tier- und Pflanzenarten.
Pfahl - Naturschönheit im Bayerischen Wald
Fledermäuse nutzen die Spalten und Klüfte des Quarzfelsen als Tagesversteck, viele Höhlen- und Nischenbrüter kann man beim An- und Abflug aus der Nähe beobachten. Auf dem 1,3 Kilometer langen Burglehrpfad am Fuß der Burg gibt es ebenfalls viel Wissenswertes über die Burgruine, die Natur in und um Regen und natürlich den Pfahl zu entdecken. Am Fuß von Burg Weißenstein „wächst“ unmittelbar am Pfahl ein Wald, der nirgendwo sonst zu finden ist: Die Tannen, Fichten, Buchen, Kiefern und Espen sind aus farbigem Flachglas. Der Gläserne Wald zählt zu den bedeutendsten Sehenswürdigkeiten des Luftkurortes. Sehenswert ist auch das Museum im „Fressenden Haus“. Eine Dichterstube erinnert hier an den baltischen Dichter Siegfried von Vegesack, die hier viele Jahre lebte. Außerdem gibt es die größte private Schnupftabaksammlung der Welt mit rund 1200 farbenprächtigen „Schmaidosen“, Volkskunst von anno dazumal und archäologische Fundstücke zu sehen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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