Mittlerer Bayerischer Wald
Urlaub im Bayerischen Wald
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Regen
Staatl. anerkannter Luftkurort
Schulgasse 2
94209 Regen

Tel.: 09921/604-26
Fax: 09921/604-33


E-Mail:

tourist@regen.de
Homepage: www.regen.de

Höhenmeter: 455 über NN

Regen im Bayerwald an der Ostmarkstraße
Regen - moderne Wohlfühlstadt mit ursprünglichem Charme
Regen ist keine x-beliebige Kleinstadt im Bayerischen Wald, sondern eine besondere. Nicht umsonst wird der Luftkurort die "Perle am Fluss" genannt und als moderne Wohlfühlstadt gelobt. Mit gutem Grund schrieben berühmte Schriftsteller wie Siegfried von Vegesack über die Stadt, in der heute etwa 12 000 Bürger leben.
Osterritt in Regen Bayerischer Wald

Regen besticht durch die malerische Lage am Schwarzen Regen, die herrliche Bayerwald-Landschaft ringsum, Sehenswürdigkeiten, Sport- und Einkaufsmöglichkeiten, ein abwechslungsreiches Kultur- und Veranstaltungsprogramm, gemütliche Gaststätten und Cafés, familiäre Pensionen und Ferienhäuser sowie weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Brauchtumsveranstaltungen wie das Pichelsteinernfest mit Zehnerpferdegespann beim Festzug und Gondelfahrt, das Volksmusikspektakel "Drumherum" oder den Osterritt mit mehr als 400 Pferden und Reitern. Die Stadt hat das ganz Jahr hindurch allerhand zu bieten.

Aktivurlauber kommen bei geführten Wanderungen, im Freibad mit 80-Meter-Rutsche, beim Minigolfen, im Eisstadion, an der Kletterwand, beim Skifahren oder bei Kanutouren auf ihre Kosten. Auch für Gäste, die es ruhiger angehen lassen wollen, ist Regen ein geeignetes Urlaubsziel: Im Kurpark mit Skulpturenweg, bei Wanderungen, im Museum, beim Besuch in der Kirche oder bei einem Spaziergang entlang der fünf städtischen Lehrpfade können sich Urlauber und Einheimische entspannen und den Alltagstrubel für einige Stunden vergessen.
Lehrpfade
Freibad in Regen
Die Palette der Sehenswürdigkeiten reicht von Burg Weißenstein bis zum einzigen Landwirtschaftsmuseum in Bayern: Im 11. Jahrhundert bot die Burg auf dem Quarzriff des Pfahl Land und Leuten Schutz - heute lockt die Burgruine Jahr für Jahr tausende Touristen nach Weißenstein, sie gehört zu den Wahrzeichen der Stadt und den bedeutendsten Burganlagen in Ostbayern.
Burg Weißenstein in Regen Bayerischer Wald
Für Archäologen ist die Burg ebenso interessant: Fundstücke, die 1997 bei Grabungen entdeckt wurden, sind im Fressenden Haus, dem ehemaligen Getreidekasten der Burg, ausgestellt. Die Dichterstube erinnert an den baltischen Schriftsteller Siegfried von Vegesack, der 50 Jahre dort wohnte. Die Stadt zeigt außerdem 1200 Schnupftabakgläser aus der Sammlung des früheren Bürgermeisters Alois Reitbauer und damit die wohl größte Sammlung von Schnupftabakgläsern weltweit.
Regen Fressendes Haus
Gläserner Wald in Regen Weißenstein
Eine Regener Besonderheit ist der Gläserne Wald: Im Juni 2000 brachte der Künstler Rudolf Schmidt die ersten Glasbäume an. Mittlerweile können die Besucher 26 Bäume bewundern, in den kommenden Jahren soll das Kunstwerk auf 60 bis 80 Bäume anwachsen. Der höchste Baum ragt acht Meter in den Himmel. Besonders sehenswert ist der Glaswald bei Nacht, wenn mehrere hundert Bodenfluter die Bäume anstrahlen. Mehrere Fernsehsender drehten bereits im Gläsernen Wald. Prominente Gäste wie Alt-Bundeskanzler Helmut Kohl schlenderten zwischen den filigranen und farbenprächtigen Glasbäumen herum.


Der Kurpark lockt Urlauber und Regener ins Stadtzentrum. Kurwege, Spielgelände, Brücken, Kneippbecken sowie Ruhe- und Aussichtspunkte machen den Park zu einem Ort der Erholung. Alle Völker dieser Erde mit einem Glasfaden erreichen - das war die Grundidee die hinter dem Gläsernen Faden und Knoten im Kurpark steckt. Von dort führt der Gläserne Faden rund um den Globus, der Künstler will damit ein Friedensnetz knüpfen.
Bier- und Eiskeller Die Bier- und Eiskeller in der Pfleggasse in Regen

Das dürfte wohl einzigartig in der gesamten Region, wenn nicht Bayern weit sein, in der Regener Pfleggasse sind sage und schreibe 21 Bier- und Eiskeller angelegt. Etwa 300 Jahre sind die Gewölbekeller alt, kunstvoll gemauert aus dem „Regenbühl Gneis“ einer Gesteinsart, die es nur in Regen gibt.

Bis vor etwa 60 Jahren wurden die Keller genutzt, von Privatleuten, Wirtshäusern, Lebensmittelgeschäften und natürlich von den Brauereien, deren große Anzahl dürfte auch für die hohe Kellerdichte verantwortlich sein. 1850 hatte Regen 14 Brauereien bei 1500 Einwohnern, das heißt auf 115 Regener kam eine Brauerei, in München gab es zur selben Zeit eine Brauerei auf 700 Bürger.
Es sieht so aus, als hätten sich die Regener hauptsächlich vom Bier ernährt, die Vielzahl der Brauereien ergab sich jedoch aus der wirtschaftlichen Bedeutung, die der Markt Regen einst hatte. Regen war wirtschaftlicher Mittelpunkt im Bay. Wald, über das Jahr verteilt fanden am Marktplatz 11 große Viehmärkte statt, bei denen bis zu 400 Ochsen verkauft wurden, es gab dazu parallel einen Lein- und Garnmarkt und viele kleinere Märkte, zu denen aus der gesamten Region Menschen in den Ort strömten. Außerdem lag Regen direkt am Handelsweg Böhmen-Bayern, alle, die auf diesem Weg unterwegs waren, mussten über die Regenbrücke in den Markt hinein. Bei so vielen Menschen war der Bierverbrauch natürlich recht erheblich, und jede der 14 Brauereien hatte ihr Auskommen.
Die Märkte verloren etwa um 1900 an Bedeutung, die Brauereien wurden weniger und mit dem Einzug des elektrischen Stroms brauchte man die Keller nicht mehr, sie wurden einfach „vergessen“.
Seit November 2009 graben die „Postkellerfreunde Regen e.V.“ die vergessenen Schätze wieder aus, im wahrsten Sinne des Wortes, bei den Führungen durch die derzeit vier zugänglichen Keller können die Besucher Geschichte und Geschichten, von Regen, den Kellern und natürlich auch vom Bier „erleben“, als Belohnung gibt es nach jeder Führung ein kellerfrisches Bier zu probieren.
Info unter: Postkellerfreunde Regen e.V. 0170/3635914
www.postkellerfreunde-regen.de
Das Landwirtschaftsmuseum am Stadtplatz ist das einzige in Bayern. Die Besucher erfahren auf der 2000 Quadratmeter großen Ausstellungsfläche mehr über die niederbayerische Landwirtschaftsgeschichte und die Arbeit der Bauern vom 18. Jahrhundert bis heute. Dank Videos, laufenden Maschinen, computergesteuerten Modellen, historischen Filmdokumenten, beweglichen Modellen und vielem mehr fühlt man sich schnell in die Vergangenheit versetzt.
Landwirtschaftsmuseum Regen
In Regen haben sich nicht nur Handwerker und international bedeutende Industriebetriebe wie Rodenstock oder Qioptic niedergelassen, auch zahlreiche Geschäftsleute sind hier heimisch geworden. Dank persönlich geführter Fachgeschäfte, Supermärkte und einem Einkaufspark hat sich Regen auch als Einkaufsstadt einen Namen gemacht.
Mehrere Tausend Zuhörer lockt das Volksmusikspektakel "Drumherum" alle zwei Jahre in die Innenstadt. Die Musikanten machen das gesamte Stadtzentrum, unter anderem den historischen Stadtplatz mit dem Marienbrunnen, zur Bühne. Für Kulturinteressierte ist aber noch weit mehr geboten: Inselkonzerte, Inselfest, Kulturtage, Flussbühne, Kunstausstellungen, Lesungen, Kabaretts, Vorträge.
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